Beamtenbund (DBB) fordert weniger Stellenabbau in allen Bereichen

Das Personal im öffentlichen Dienst ist unbestreitbar die wichtigste Ressource für die Funktionsfähigkeit des Staates und kann deshalb nicht nur nach der Haushaltslage des Landes ausgerichtet werden, sagte Ewald Linn Landeschef des DBB, als erste Reaktion auf die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD. Deshalb fordert der DBB von der künftigen Landesregierung, den Stellenabbau in allen Bereichen der Landesverwaltung zu reduzieren und nicht nur bei den Sicherheitsbehörden und in den Schulen.

Wenn DBB und Landesregierung die in 2013 begonnenen Gespräche „Zukunftssichere Landesverwaltung“ weiterentwickeln wollen, muss die Funktionsfähigkeit der Landesverwaltung über 2020 hinaus garantiert werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn auch in den übrigen Verwaltungsbereichen der 2012 angestrebte Stellenabbau reduziert wird, oder wenn Aufgaben wegfallen. In vielen Bereichen sei für die Beschäftigten jetzt schon die Grenze der Belastbarkeit erreicht bzw. überschritten. In Bereichen, mit gesetzlichen Pflichtaufgaben, wo die Belastbarkeitsgrenze der Beschäftigten erreicht ist, müsse der Personalabbau gestoppt werden, sagte Linn.

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